Beschädigung oder Verlust von Sachgegenständen

Bei mutwilliger Beschädigung einer Sache, die der Schule gehört (z. B. zerbrochene Scheibe, zerkratzter oder beschmierter Tisch) oder bei Diebstahl von fremden Sachen haften die Erziehungsberechtigen für den Schaden. Ist der Diebstahl durch grobe Fahrlässigkeit des oder der Geschädigten begünstigt worden, gibt es keine Schadensdeckung durch den Kommunalen Schadensausgleich (KSA) Hannover. Der Deckungsschutz ist u. a. auch räumlich und zeitlich begrenzt, wobei nicht die Öffnungszeit der Schule sondern die Zeit des Schulbesuchs der oder des Betroffenen entscheidend ist. Mit dem Erreichen des Elternhauses endet der Deckungsschutz des KSA Hannover. In der Schule zurückgelassene Sachen, deren Mitnahme verlangt werden kann, sind dann in das Schutzsystem nicht mehr eingebunden. Deshalb ist es zwingend erforderlich, dass sich die Schülerin oder der Schüler noch am selben Tag bemüht, eine z. B. nach dem Sportunterricht vergessene Uhr wiederzubekommen.

Das Abhandenkommen oder die Beschädigung von Wertsachen, Schmuck, Bargeld, sonstigen Zahlungsmitteln, Urkunden aller Art, Fahrausweisen, Schlüsseln, Geldbörsen und Brieftaschen unterliegen nicht dem Deckungsschutz des KSA Hannover. Sachen, die nicht zum Schulgebrauch bestimmt sind und auch nicht auf Anforderung der Lehrkraft zu Unterrichtszwecken mitgebracht wurden, also Gegenstände, die den persönlichen Bedürfnissen bzw. der aktiven Pausengestaltung dienen (z. B. MP3-Player oder Handy) unterliegen ebenfalls nicht dem Deckungsschutz.